Manufaktur

Was läuft als Nächstes?

Veranstaltungen

20260619 René Sydow

FR 19.06.26 | 19:00 Uhr

René Sydow – Sie dürfen sich wieder setzen

2026.09.19_Tango argentino um Leandro Ragusa

SA 19.09.26 | 19:30 Uhr

Tango Nuevo in Concert - Berta Epple feat. Leandro Ragusa

2026.11.08_HGButzko_Pressefoto2026

SO 08.11.26 | 19:00 Uhr

KABARETT mit Butzko - "Das wolln wir doch mal sehn"

Veranstaltungen im Detail

FR 19.06.26 | 19:00 Uhr

René Sydow – Sie dürfen sich wieder setzen

Sydow verbindet klassische politische Satire mit literarischen Texten. In seinen Titeln und Inhalten verarbeitet er Zitate aus Philosophie, Literatur und Filmgeschichte. Die Intellektualität, verbunden mit seiner starken Bühnenpräsenz, macht ihn laut einem Kritiker zu einem „der Großen des politischen Kabaretts“ mit „einer an Schonungslosigkeit nur mit Georg Schramm vergleichbaren brachialen Wortgewalt“.

Von seinen bisher 26 Auszeichnungen und Preisen seien bespielhaft nur genannt: Silberner Stuttgarter Besen, Dresdner Satirepreis, Kleinkunstpreis Baden-Württemberg 2015 und 2024, Deutscher Kabarettpreis

Neben seinen 160 Auftritten jährlich auf Kabarett-Bühnen arbeitet Sydow noch als Schriftsteller („Der Reiher“, „Deutsche Wortarbeit“, „Die grosse Sehnsucht“), Schauspieler (Staatstheater Stuttgart/TV-Filme) und Filmregisseur („Lavinia Wilson“, „Kampfabsage“, „Unter Wölfen“, „Lamento“, „Das geheime Zimmer“ – teilweise preisgekrönt) und unterrichtet an verschiedenen Filmakademien.

„Man muss ihn erlebt haben“

SA 19.09.26 | 19:30 Uhr

Tango Nuevo in Concert - Berta Epple feat. Leandro Ragusa

BERTA EPPLE , das sind unsere bekannten Jazz-Lokal-Matadore Gregor und Veit Hübner, die mit Bobbi Fischer zusammen ein unschlagbares Trio bilden, das weit über Stuttgart hinaus in ganz Süddeutschland gefeiert wird.
In Verbindung mit Jazz-Musikern anderer Länder und Kulturen sind Berta Epple auch offen für andere Musik-Stile wie z.B. argentinischen Tango.
Viele werden sich noch an ihn erinnern: den großartigen, 2007 mit dem Grammy
ausgezeichneten Bandoneonisten Raúl Jaurena. Er war Weggefährte von Astor Piazzolla und hat mit vielen hervorragenden Musikerpersönlichkeiten seiner Zeit gearbeitet. Auch mit Bobbi Fischer, Gregor und Veit Hübner verband ihn eine jahrzehntelange Zusammenarbeit und Freundschaft. Leider verstarb Jaurena 2021 überraschend an den Folgen einer Corona-Infektion.
Nach vierjähriger Pause haben Berta Epple nun das Tango-Ensemble neu formiert. Mit dem in Buenos Aires geborenen Komponisten und Bandoneon-Virtuosen Leandro Ragusa wurde das Projekt „Tango nuevo in Concert“ ins Leben gerufen.
Ragusa, der zwischen Buenos Aires und New York pendelt, ist ein gefragter Komponist, Instrumentalist und Bandleader. Er hat mit einigen der bedeutendsten Musikern der Welt gespielt, darunter Paquito de Rivera, Nestor Marconi und auch mit Raúl Jaurena. Sein Album „Hibrid Tango“ wurde für den Latin Grammy 2018 nominiert.
Gemeinsam mit Leandro Ragusa bringen Fischer und die beiden Hübner-Brüder Tango-Klassiker – natürlich auch von Astor Piazzolla, sowie ihre eigenen Kompositionen zu Gehör.
Besetzung:
Gregor Hübner – Violine
Veit Hübner – Kontrabass
Bobbi Fischer – Piano
Leandro Ragusa – Bandoneon

SO 08.11.26 | 19:00 Uhr

HG.Butzko - Das wolln wir doch mal sehn

Die Karawane zieht weiter. Nur wohin, das ist die Frage. Dabei verwundert es schon sehr, wie plötzlich man sich abgehängt fühlen soll, nur weil inzwischen unklar ist, wer hier eigentlich schneller durchdreht: Die Welt oder die Menschheit?

Essen bestellt man nicht mehr beim Kellner, sondern am Terminal. Partnerschaften werden nicht mehr geschlossen, sondern gewischt. Das Auto fährt den Fahrer, und nicht umgekehrt. Fake und Fakt schließen einen zwielichtigen Pakt. Und am Ende regieren Blödmänner und Blender in aller Herren Länder.

Und wenn man grade das Alter erreicht hat, in dem man den Kindern Geschichten erzählen könnte, stellt man fest, dass die sich lieber mit ihren Handys unterhalten. Bis sie selber mal dieses Alter erreichen werden und dann bemerken, dass man eine App nicht essen kann.

Doch HG. Butzko lässt sich weder auf’s Abstellgleis schieben noch mit Gnadenbrot abspeisen. Also kein Gedanke an Ruhestand oder Resignation, sondern raus aus den Echokammern und Filterblasen und rein in die pralle Wirklichkeit ohne Netz und doppelten Boden. „Das wolln wir doch mal sehn“ – das ist Kabarett, Satire, Klartext, mit menschlicher statt künstlicher Intelligenz.